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Die Springschwänze (Collembola) sind eine zu den Sackkieflern (Entognatha) gehörende Klasse der Sechsfüßer (Hexapoda). Sie erreichen eine Körpergröße von 0,1 mm bis zu 17 mm und finden sich vor allem auf und in den Humusschichten nicht zu trockener Böden bis in einige Meter Tiefe und an verrottendem Pflanzenmaterial. Sie besiedeln dabei auch unterchiedliche Habitate wie Regenwälder, küstennahe Uferbereiche, Sanddünen, Wüsten oder Schneeflächen im Hochgebirge. Springschwänze sind meiner Meinung das beste Futter für unsere Frösche, welches wir selber vermehren können. Wie Ich meine Springschwänze züchte seht ihr in der anschließenden Fotostory.
Ich verwende handelsübliche Kokosstreu, die mit Wasser in einem Kübel aufgelöst wird.
Speziell auf Börsen gibt es diese Kokossubstrat relativ günstig.
Das Substrat kommt dann noch ordentlich feucht in IKEA Voratsbehälter "KRUS" 24x19x7cm
Anschließend wird die Dose mit einer ordentliche Portion Springschwänze angeimpft und alle 3 Tage mit einer Mischung aus gemahlenem Zierfischfutter und Kartoffelpüreepulver gefüttert. Zur Zeit teste ich auch eine Mischung aus sehr fein gemahlenem Matzinger Volkorn Hundeflocken mit Gemüse und Kartoffelpüreepulver.
Für die Entwicklung bis zur ersten Entnahme von Futtertieren, muß man mit 30-40 Tagen je nach Art der Springschwänze rechnen. Wird der Ansatz ordenlich behandelt, d.h. immer feucht gehalten und nicht über Gebühr Futtertiere entnommen, sollte dieser über 4-6 Monate problemlos laufen. Man sollte nicht vergessen wieder frische Ansätze herzustellen.
Die Dosen werden alle 2 bis 3 Tage geöffnet und gefüttert. Natürlich wird man mit einer Dose nicht weit kommen.
Je nach Anzahl der gepflegten Frösche braucht man schon einige Dosen damit die Zucht der Springschwänzchen nicht einbricht.
Die Dosen stehen bei mir im Froschraum bei einer Temperatur von 20-28°C.
Ich pflege eine kleine, eine große weiße (Bild) und eine große leicht rosa Art.



